Ole Benjamin Rosentreter
Ole Benjamin Rosentreter
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Was ist ein Laktatnebel?

Im “Laktatnebel” befindet sich ein Sportler, wenn er am Limit ist. Er ist im Flow, im sog. “Runners-High” und operiert an seiner physischen Leistungsgrenze. Oft leidet dann auch die Konzentration – deshalb “-Nebel” – und es passieren auf nebulöse Art Dinge, die man sich nach einem Wettkampf nicht erklären kann. Falsches Abbiegen, Orientierungslosigkeit in der Wechselzone, usw. Letztendlich sind es Konzentrationsfehler, die unter den Sportfreunden beim Nach-Wettkampf-Bier (alkoholfrei natürlich 😉 ) damit erklärt werden, dass man sich im Laktatnebel befand. Aus Trainersicht sind dies jedoch Hinweise darauf, dass ein Automatismus noch nicht richtig sitzt. Allerdings wird mit dem Erleben des “Laktatnebels” auch viel Stolz auf die eigene Leistung verbunden, Stolz, an seine Grenzen gegangen zu sein und alles, wirklich alles gegeben zu haben. Laktatnebel verwende ich nicht nur deshalb als Label bzw. Firmennamen, weil es leicht zu merken ist. Sondern es ist mir gerade auch als Trainer und leistungsorientierter Sportler wichtig zu vermitteln, dass bei der schönsten Hauptsache der Welt die Freude am Sport das Wichtigste ist.
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Warum einen Trainer? Darum:

Maßgeschneidert statt von der Stange

Das Internet und die einschlägigen Zeitschriften und Bücher sind voll mit Trainingsplänen. Und schlecht oder gar falsch sind diese auch nicht. Und wenn man danach trainiert, wird man sich irgendwie auch verbessern. Aber ist dieser für Dich optimal? Passt er zu Deinen Stärken und Schwächen? Werden Deine Defizite aufgearbeitet? Ein Trainingsplan aus der Literatur geht immer von Bedingungen aus, die in der Realität nicht vorkommen. Geschäftstermine, Familienfeiern, Öffnungszeiten von Schwimmbädern, Urlaube, die keine Trainingslager sind – auf all das nimmt ein Trainingsplan aus der Zeitschrift keinerlei Rücksicht. Individuelles Training kann sich auf genau diese Rahmenbedingungen einstellen. So muss kein Training einfach ausfallen, was für den Athleten auch frustrierend ist, da er damit auch um sein Ziel fürchtet. Der Plan richtet sich nach Dir und Deinen Freiräumen. Ein Trainingsplan ist wie ein Anzug. Es gibt welche von der Stange, die irgendwie schon passen, oder es gibt Maßanzüge.

Motivation und Feedback

Hand aufs Herz – wer motiviert besser? Ein Stück Papier oder doch ein Mensch? Ein Buch kann man nicht Fragen – einen Coach sehr wohl. Warum soll ich diese Einheit machen? Ist die wichtig? Wie ist diese Einheit gemeint? Kann ich Die Mittwochseinheit vorziehen? Selbstverständlich kann man sich das Wissen aneignen und die Fragen selber beantworten. Oder man hat jemand, der sich damit auskennt und man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren: Arbeiten, Trainieren, Essen, Schlafen 😉 Und ja, man fühlt sich dem Trainer unter Umständen mehr verpflichtet als sich selbst. Das Wissen im Hinterkopf, dass der Trainer nachfragt, warum diese eine Einheit anders durchgeführt wurde oder gar ganz ausgefallen ist, treibt so manchen Athleten an. Ein Coach kann noch etwas ganz anderes: Vertrauen und Zutrauen. Loben und Kritisieren.